IPPC Paletten

Paletten für den Export müssen zwingend IPPC-Paletten sein. Was hinter IPPC steckt und wie Sie individuelle, an Ihren Bedarf angepasste IPPC-Paletten erhalten können erfahren Sie hier.

Ausschnitt von Holz mit beispielhaftem IPPC-Stempel

Die Konstruktion und Fertigung von IPPC-Paletten ist bei Weber Verpackung an der Tagesordnung und ein normales Verfahren. Denn viele der unseren Kunden gelieferten Paletten werden für den Export verwendet und benötigen diese Zertifizierung.

Wir erstellen IPPC-Paletten nach Maß und konstruieren diese im Detail nach Ihren Vorgaben. Diese produzieren wir dann in hoher Qualität, sei es als Einmal-Auftrag, als Kleinserie oder in größeren Stückzahlen sowie zuverlässig regelmäßiger und flexibler Lieferung zum exakt benötigten Zeitpunkt.

Fragen Sie uns jetzt nach einem unverbindlichen Angebot und unserer persönlichen Kundenbetreuung.

Wofür braucht man IPPC Paletten?

Über 185 Länder (darunter insbesondere wichtige Handelspartner wie China, USA, etc.) lassen nur Paletten nach dem IPPC / ISPM 15 Standard ins Land. Fehlt bei Transporten dorthin der IPPC-Stempel auf einer Palette, so wird die Lieferung an der Grenze abgelehnt und nicht ins Land gelassen.

Die (oft teuren) Folgen einer fehlenden IPPC-Kennzeichnung: die Nicht-Zustellung an den Empfänger und eine kostenpflichtige Rücksendung.

IPPC Palette (Ausschnitt mit Stempel links)

IPPC – notwendig auch im inner-europäischen Warenverkehr?

Nein. Paletten, die nur innerhalb der EU oder im Warenverkehr mit der Schweiz benutzt werden, müssen nicht nach ISPM 15 bzw. IPPC behandelt sein.

Achtung bei bei Lieferung nach Großbritannien: dieses ist inzwischen nicht mehr Mitglied der EU. Deshalb müssen Paletten, die für den Transport dorthin eingesetzt werden, dem IPPC-Standard entsprechen.

Außerdem kann die EU in Ausnahmen (z.B. bei Auftreten von Schädlingen in der EU) zeitweise den Einsatz von IPPC-Paletten auch innereuropäisch vorschreiben.

Kennzeichnung von IPPC-Paletten

Ist das für den Palettenbau verwendete Holz nach dem ISPM 15 Standard behandelt, erhält es eine entsprechende Kennzeichnung (Stempel, eingebrannt, aufgedruckt). Diese Kennzeichnung muss dauerhaft gut lesbar und möglichst auf verschiedenen (mindestens auf zwei gegenüberliegenden) Seiten der Palette angebracht ein.

Das IPPC-Logo bzw. die IPPC-Kennzeichnung besteht links auf dem IPPC-Symbol, einer Ähre mit dem Schriftzug „IPPC“.

Auf der rechten Seite findet sich ein Ländercode und ein Regionalcode (z.B. „DE“ für Deutschland und „BW“ für Baden-Württemberg und die vollständige, vom Pflanzenschutzamt vergebene Registriernummer.

Die letzte Zeile enthält dann ein Kürzel für die Behandlungsmethode, die für das Holz IPPC-Palette verwendet wurde (z.B. MB für Methylbromid-Begasung und/oder HT für Hitzebehandlung).

FAQ IPPC Paletten

Was beachten beim Kauf von IPPC-Paletten?
Achten Sie nicht nur auf den IPPC-Stempel, sondern auch auf die Holzart (Hart- und Weichhölzer haben unterschiedliche Tragfähigkeit & Haltbarkeit). Prüfen Sie auch die Flexibilität des Lieferanten (z.B. kurzfristige Nachlieferungen und flexible Liefer-Anzahl, Paletten nach Maß, etc.). Auch die Erfahrung des Lieferanten sollte berücksichtigt werden. Schließlich natürlich das Preis-Leistungs-Verhältnis insgesamt.
Welche Länder verlangen IPPC-Paletten?
Ca. 185 Ländern nehmen am IPPC-Standard teil, also praktisch alle relevanten Exportländer. Daher sollten sicherheitshalber für Exporte in alle Länder IPPC-Paletten verwendet werden. Eine Übersicht findet man hier: https://www.ippc.int/en/countries/all/list-countries/
Was passiert bei Nutzung von Paletten ohne IPPC?
Verwendet man für Exporte Paletten ohne IPPC besteht die Gefahr, dass die Sendung vom Zoll des Empfangslandes abgewiesen wird. Sie muss dann ggf. auf Kosten des Versenders zurück zu diesem transportiert werden. Die Ware kommt also ggf. nicht an und es entstehen unnötige Kosten.